Ideen für die Aufzug-Ausgestaltung

Design rauf und runter



Bedienelemente: schlichte Eleganz

Bedienelemente, die im Rahmen bleiben

Qualität bis in die letzte Ecke
Das Thema Design beschäftigt Architekten und Bauherren schon von Haus aus. Komischerweise macht die Beschäftigung mit dem Design oft - zu oft, wie wir finden - vor der Tür der Aufzugskabinen im Gebäude halt. Als wenn es da nichts zu gestalten gäbe!

Muss die Innenausstattung von Aufzügen wirklich immer so sein, wie sie sich nur all zu häufig dem Auge bietet? Sicher, da sind die gesetzliche Vorschriften und Normen, die in Gestalt der bekannten Standardlösungen umgesetzt werden. Auf der anderen Seite muss man aber auch die Designansprüche der Architekten bzw. Bauherren zur Kenntnis nehmen. Vielleicht will man ja auch gern mal was Anderes?

Das käme zum Beispiel von uns, einem jungen, innovativen Betrieb, der sich unter anderem der Ausgestaltung von Aufzugskabinen verschrieben hat. Unser Ehrgeiz ist die überraschende Designlösung. Wo andere, aus welchen Gründen auch immer, mit der Normlösung aufwarten, formen wir Ideen aus so unterschiedlichen Materialien wie Glas, Metall und dem Mineralwerkstoff Corian®. Wir wissen mit den Materialien zu "spielen", beherrschen das kreative, gestalterisch anspruchsvolle Kombinieren und Variieren - und verlieren dennoch nie die Anforderungen, die normseitig und von den Vorschriften her gestellt werden, aus dem Auge. Wir bringen die Erfahrung in der Umsetzung mit, die dazu erforderlich ist. Wir geben der Phantasie mehr Raum. Wir stoßen die Tür zu neuen Möglichkeiten und Wegen des Designs auf, abseits des Üblichen.

Denn wir formen Ideen.


Tür auf und ... &Wohlfühlen


Aufzug nach Paris

Die Aufzugkabine ist repräsentativ ausgestaltet
Unendliche Sorgfalt auf die Auswahl der einzusetzenden Materialien
Die Bedienelemente sind überfurniert
Edle Optik aus Honduras-Mahagoni mit massivem Messing
Mitte 2003 erreichte uns eine Anfrage des in Paris ansässigen Architekturbüros Bertolotti und Brand. Man war im Internet auf uns aufmerksam geworden. Zwei Aufzugkabinen im Gebäude der deutschen Botschaft sollten repräsentativ ausgestaltet werden, dazu suchte man einen entsprechend kompetenten Fachbetrieb in Deutschland. Die Wahl fiel auf uns, Grittner Team. Damit nahm für uns das Projekt des Jahres Gestalt an. Die Aufgabe reizte nicht zuletzt aufgrund der anspruchsvollen Designvorgaben.

Generalstabsmäßig geplant und vorbereitet, erfolgten Abwicklung und Umsetzung in enger, minuziös abgestimmter Zusammenarbeit mit dem Pariser Architekturbüro.

Zur Ausführung der Montagearbeiten wurde ein Team, bestehend aus zwei Gesellen, in die Seine-Metropole entsandt. Das Material rollte separat per LKW an. Nach achttägiger Montagezeit hieß es "au revoir, Paris."

Der Montage selbst ging eine sechswöchige Werkstattarbeit im Jeddinger Betrieb voraus. Sämtliche Teile wurden, soweit technisch möglich, einbaufertig vorbereitet. Teilweise war handwerkliches High Tech gefordert. Dank der Pionierarbeit, die das Grittner Team schon eine gewisse Zeit zuvor in diesen Sektor investierte, wurde das Projekt souverän umgesetzt.

Eine unendliche Sorgfalt verwandte man auf die Auswahl der einzusetzenden Materialien. Hier stand unter anderem der Schiffsausbau Pate. Insbesondere die Sicherheitsstandards sind hier schlichtweg die höchsten.

Die bestechende Optik wird von edlem Honduras-Mahagoni in Kombination mit massivem Messing geprägt. Wahre Filigranarbeit wurde beim Finish der sorgsam furnierten Tafelelemente geleistet. Jede einzelne Platte wurde mit einem insgesamt 16 Schichten zählenden Brandschutz-Hochglanzlack versiegelt und in einem aufwendigen Prozess endpoliert, zum Teil von Hand. Die einzelnen durch Schattenfugen dezent voneinander abgesetzten Verkleidungselemente sind mit feinen Messingadern eingefasst bzw. umrandet, im perfekten Kontrast zum warmen Holzton des Mahagonis.

Die Halterungen für die Handläufe - ebenfalls aus massivem Messing - sind fast "unsichtbar" in die Wandverkleidung eingelassen. Um die edle Anmutung perfekt zu machen, wurden in der Werkstatt des Jeddinger Teams sogar die Bedienelemente überfurniert.

Das Design sah übrigens nicht nur eine Verkleidung der seitlichen Flächen, sondern auch der Türinnenflächen vor. Die Kabinentüren - Spezialanfertigungen - wurden erst nach der Beplankung mit den Mahagoni-Plattenelementen eingebaut.

Zum Schutz der edlen Flächen in Bodennähe gegen eventuelle Beschädigungen erhielten die Aufzugkabinen einen umlaufenden Rammschutz in Form einer Messing-Rahmenkonstruktion.

Sogar an das schutzhalber eventuell einmal erforderliche Anbringen von Umzugs-Vorhängen (aus stoßabsorbierendem Molton) wurde gedacht. Die entsprechenden Befestigungs-Vorrichtungen sind kaum sichtbar in die Holzflächen integriert.

Bleiben wir trotz hochgestochener Designlösungen auf dem Teppich. Zusammen mit dem übrigen Material aus Deutschland antransportiert, wurde von uns auch der Teppichboden in den Aufzugkabinen verlegt.
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